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{"id":633,"date":"2011-07-30T03:10:33","date_gmt":"2011-07-29T21:10:33","guid":{"rendered":"http:\/\/hintermeister.li\/wordpress\/?p=633"},"modified":"2011-07-30T03:58:11","modified_gmt":"2011-07-29T21:58:11","slug":"usa-grandioser-westen-%e2%80%93-ein-fazit-1-teil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hintermeister.li\/wordpress\/usa-grandioser-westen-%e2%80%93-ein-fazit-1-teil\/","title":{"rendered":"USA „Grandioser Westen“ \u2013 Ein Fazit – 1 Teil."},"content":{"rendered":"
By Christian Hintermeister | Juli 30, 2011<\/p>\n
Tja, alles hat ein Ende, zuerst die Vorfreude bei der Planung der Reise, dann die Reise selbst und nachher das abfassen eines Fazites: Wie schnell die Zeit doch vergeht…
\nDie Fahrt durch den Westen der USA ist nun Geschichte und viele Erinnerungen vorwiegend positive bleiben! Wir w\u00fcrden die Reise jederzeit wieder machen und k\u00f6nnen sie so weiterempfehlen, wenn auch f\u00fcr einzelne Orte mehr Zeit einzuplanen nicht schaden w\u00fcrde. Nun aber alles der Reihe nach bevor es zum Abschluss noch nach New York geht.<\/p>\n
Facts & Figures:<\/span><\/strong><\/p>\n\n- 4235 Milen oder 6.800 Kilometer mit dem Auto \u00fcber Stock und Stein liegen hinter uns.<\/li>\n
- Auch die Amis fahren grunds\u00e4tzlich (eigentlich immer) mit dem Auto schneller als die erlaubten Limiten.<\/li>\n
- Rechts \u00fcberholen ist offiziell nicht erlaubt wird aber von allen praktiziert inkl. der Polizei.<\/li>\n
- Die Polizei doch recht freundlich ist und mir eine Geschwindigkeits\u00fcbertretung (50 mph anstatt der erlaubten 30 mph) als „warm warning“ durchgehen liess. (Ok, hatte auch eine gute Ausrede: Die sehr sch\u00f6ne Landschaft lenkte die Blicke vom Tacho ab, \ud83d\ude42<\/li>\n
- Auf achtspurigen Autobahnen lohnt sich ein fr\u00fchzeitiger Spurwechsel 2-3 Km vor Abzweigung, weil man meistens vor dem Verlassen der Autobahn es gerade noch schafft auf den richtigen Fahrstreiffen zu kommen…<\/li>\n
- Das „Reisverschlusssystem“ beim einf\u00e4deln wirklich funktioniert.<\/li>\n
- Das Autofahren so entspannend sein kann\/k\u00f6nnte, h\u00e4tten wir nie und nimmer gedacht.<\/li>\n
- Auch 500 Km Fahrtstrecke \u00fcber das Land vorkommen wie wenn man in der Schweiz vielleicht nur 100 Km zur\u00fcckgelegt h\u00e4tte<\/li>\n
- Man sich nicht wundern sollte, wenn ein 40 oder 60 „T\u00f6nner“ Truck mit 130 Km\/h Autos \u00fcberholt.<\/li>\n
- Das selbst wir mit unserem SUV Ford Escape eines der kleinsten Wagen hatten und die Autos rundherum riesige Dimensionen aufweisen.<\/li>\n
- Das man einfach in einen Parkplatz fahren und die T\u00fcre so weit wie es geht \u00f6ffnen kann und keine Angst dabei haben muss, man macht dem Nachbar eine Beule ins Blech.<\/li>\n
- Das man fahren kann, — fahren kann, und nochmals fahren kann um nach vielleicht einer Stunde zu merken, dass es auch „Mitbewohner“ resp. andere Nomaden (herumziehende Menschen mit Blechviecheren<\/em>) gibt, die reisen… , oder man das Gef\u00fchl bekommt, die Strasse wurde nur f\u00fcr Dich hingelegt, damit man dar\u00fcber brettern kann. Die Meisten die mich kennen, wissen, dass ich kein Autonarr bin und trozdem ist dieses Gef\u00fchl von Unabh\u00e4ngigkeit und Freiheit schon einmalig. Nicht vergessen, – wir waren im Juli auf Achse…<\/li>\n
- Sprittpreise so unterschiedlicher nicht sein k\u00f6nnen, aber verh\u00e4lnissm\u00e4ssig zu EU & Schweiz spottbillig ist. Durchschnitt pro Gallone ca. $ 3.75 (ca. 80 Rp. \/ Liter)<\/li>\n
- Auf den Autobahnen in regelm\u00e4ssigen Abschnitten sogenannte „Food-Exit’s“ existieren, wo die Ausfahrtstafel \u00fcbers\u00e4ht ist, mit all den grossen Fast-Food Logos & Labels. Man wirklich nie Angst haben m\u00fcsste irgendwo zu verdursten oder zu verhungern!<\/li>\n
- Uberall ein Refill dabei ist, d.h man geht einfach den Drinkbecher vor der Weiterfahrt nochmals f\u00fcllen. Scheint bei den Amis ein Volkssport zu sein, man zahlt einmal bei einem McDonalds z.B einen Becher Softdrink gr\u00f6sse Medium (ca. 1 Liter!) f\u00e4hrt bei der n\u00e4chsten Gelegenheit wieder von der Autobahn (Food-Exit) und f\u00fcllt diesen Becher wieder in einer McDonalds Filiale…. ohne nachzuzahlen… warum auch ist ja ein Refill.<\/li>\n
- Obwohl kein Fan von Fast-Food, dieser jedoch um l\u00e4ngen besser schmeckt als hier in der Schweiz.<\/li>\n
- Es jede Menge von unterschiedlichsten Fast-Food Ketten gibt, und zwischen Stakehouse, Salath\u00e4user, Hamburger und Pizzaketten auch mexikanische und chinesische Ketten der unterschiedlichsten Brands antreffen kann.<\/li>\n
- USA das Reiseland schlechthin ist, wenn man motorisiert unterwegs ist.<\/li>\n
- Die \u00d6V’S nur in den St\u00e4dten gut funktionieren und man eher per Anhalter weiterkommt falls man \u00fcber das Land resp. in die National P\u00e4rke reisen m\u00f6chte als mit dem Zug oder Bus, da einfach viele Orte nicht bedient werden.<\/li>\n
- Die Amis eigentlich nicht zu Hause essen (oder ganz selten) sondern in den verschiedenen Restaurants und Fast-Food Ketten. Wobei auch die Restaurants z.Z in Ketten organisiert sind wie z.B Denny’s, IHOP usw..<\/li>\n
- Es nicht verwunderllich ist, warum die Amis das teuerste Gesundheitswesen haben, in Anbetracht dessen, dass mehr als 50% der Bev\u00f6lkerung massiv (und zwar erheblich oversized) \u00fcbergewichtig sind. Wir Europ\u00e4er aber auf dem besten Weg sind die Amis nicht ziehen zu lassen \ud83d\ude42<\/li>\n
- An einem Markstand der Besitzer schon mal den Wagen nimmt, um auf dem Marktplatz gegen\u00fcberliegenden \u00f6ffentlichen WC zu gelangen. Irre… aber verst\u00e4ndlich wenn ich 2 bis 3 Zentner Masse mit mir herumtragen muss.<\/li>\n
- Es v\u00f6llig keine Rolle spielt wie ich aussehe und wieviel Gewicht ich habe<\/li>\n
- Baywatch und die damit verbundenen „Sch\u00f6nheitsidealen“ ein fiktives Bild darstellen, dessen wie die Gessellschaft denkt — wie man aussehen sollte \/ k\u00f6nnte, aber nie und nimmer ist.<\/li>\n
- Fr\u00fchst\u00fcck je nach Hotel und Motel unterschiedlicher nicht sein k\u00f6nnte: Von gar nichts, wie Brot aus Pappe mit Sirup und einem undefinierbaren Gebr\u00e4u (angeschrieben mit Coffee, welches mit mitgebrachtem Nescafe veredelt werden m\u00fcsste, will man es irgendwie runterkriegen) bis zum fuedalen Buffet oder Banquette, welches das Fr\u00fchst\u00fccken so schwierig gestaltet, weil man einfach nicht weiss wo man anfangen soll.<\/li>\n
- Die Hotels grunds\u00e4tzlich einen guten Standart aufweisen, meistens immer einen Pool und ein Fitnesscenter haben und vorallem sehr g\u00fcnstig sind. Dazu auch an einer guten Lage liegen und meistens gen\u00fcgend Ketten vorhanden sind. Wir haben f\u00fcr ein „doppel-Zimmer“ (2 Queen-size oder King-size Betten) inkl. Fr\u00fchst\u00fcck und freien Internet-Zugang im Schnitt etwa $ 75 bezahlt. Es spielt dann keine Rolle ob man zu zweit oder zu viert in das Zimmer geht. Kinder sind immer gratis, sofern sie das Zimmer mit den Eltern teilen.<\/li>\n
- Die Hotels an den mit Touristen durchfluteten Flaschenh\u00e4lsen (Grunds\u00e4tzlich alle National und z.T State-P\u00e4rke, Monument Vally, Grand Canyon, Moab, Stadtzentren, Ankunft und Abreiseorte usw…) vorreserviert werden sollte. Wir haben alle Hotels vorreserviert und dabei uns den \u00c4rger erspart, nach einer langen Fahrt am Abend noch ein Hotel suchen zu m\u00fcssen.<\/li>\n
- Die Kreditkarte nie bis auf eine Ausnahme! gechecked wurde. Man also gut beraten ist, alle Quittungen aufzubehalten.<\/li>\n
- In Restaurants (welche nicht bekannten Ketten angeh\u00f6ren) und kleinen M\u00e4rkten die Kreditkarte eher nicht einsetzt und lieber mit Bargeld zahlt, da eine KK sehr schnell kopiert und missbarucht wird.<\/li>\n
- In der USA werden die Maestro-karten und auch die Kreditkarten nur \u00fcber den Magnetstreiffen eingelesen, aber niemals \u00fcber den integrierten Chip (ich habe kein einziges Terminal angetroffen, welches eine Chip-Ueberpr\u00fcfung macht), deshalb ist der Missbrauch h\u00e4ufig anzutreffen.<\/li>\n
- Die Amis sehr viel Wert legen auf Entertainment und sich auch \u00fcber Sachen die vielleicht f\u00fcr uns eher kitschig sind todlachen k\u00f6nnen, — ist doch irgendwie auch sch\u00f6n oder?<\/li>\n
- Sogar der Wetterbericht im Fernsehen auf Entertainment ausgelegt und mit Aussenreportern \u00fcbers\u00e4ht ist und nicht so langweilig wie bei uns vorgetragen wird.<\/li>\n
- Die Tagesschau immer mit mehreren K\u00f6pfen besetzt ist und unsere sch\u00f6ne Susanne v\u00f6llig verloren im Scheinwerferlicht dastehen w\u00fcrde.<\/li>\n
- Jeder Ort einen lokalen TV Sender hat, was zu einem Tschungel\u00a0 Opportunit\u00e4ten f\u00fchrt, sodass man den „Flimmerkasten“ gar nicht einschalten sollte.<\/li>\n
- Die Amis grunds\u00e4tzlich viel freundlicher und offener sind auch gegen\u00fcber Fremden. (War unsere ausnahmslose Feststellung!!)<\/li>\n
- Die Amis es lieben, sich in eine Queue (Warteschlange) zu stellen und es kein dr\u00e4ngen gibt. Scheint irgendwie ein Volkssport zu sein… aber wir Europ\u00e4rer k\u00f6nnen hier noch viel lernen !<\/li>\n
- Die Preise allg. f\u00fcr Essen eher g\u00fcnstig sind, jedoch gesundes (Gewisse Gem\u00fcsesorten und Fr\u00fcchte) wiederum mit schweizer Preise durchaus konkurieren k\u00f6nnen. Was auch erkl\u00e4rt, warum die minderbemittelten Bev\u00f6lkerungsschichten sich einfach gesundes Essen nicht leisten k\u00f6nnen.<\/li>\n
- Es bis auf Ausnahmen (Produkte von Apple) keinen Grund gibt, elektronische Waren in der USA zu kaufen. Viele Preisvergleiche scheiterten, da z.T die Ware noch g\u00fcnstiger in der Schweiz angeschafft werden kann.<\/li>\n
- Markenkleider und Schuhe einen Bruchteil dessen was man in der Schweiz ausgeben m\u00fcsste, kosten.<\/li>\n
- Auf Inlandfl\u00fcgen sowohl das Gep\u00e4ck als auch die Verpflegung (ausser Softdrinks) kostenpflichtig sind. Jetzt weiss ich auch, warum sich die „Einheimischen“ und „Wissenden“ vorher im Terminal mit Food eindecken.<\/li>\n
- Auf Inlandfl\u00fcgen ein Pullover und lange Hosen sinnvoll sind, will man im Flieger nicht erfrieren.<\/li>\n
- In der Stadt ist es grunds\u00e4tzlich 3 – 5 Grad w\u00e4rmer als in den Aussenbezirken aufgrund der enormen Abw\u00e4rme der Klimaanlagen. Warum baut man keine „W\u00e4rmetauscher-kraftwerke“ ?<\/li>\n
- Das Zimmer immer runter auf K\u00fchlsschranktemperatur gek\u00fchlt wird! Wir mussten beim betreten des Zimmers jeweils als erste Amtshandlung die Klimaanlage ausschalten oder um einige Grade nach oben Regeln.<\/li>\n
- Es gibt \u00fcberall und in jeder Ecke einen Abfallk\u00fcbel. Den Unrat zu entsorgen ist und war nie ein Problem. Und genau hier liegt der Hund begraben. Es wird entsorgt und neu angeschafft, gesammelt wird nicht, h\u00f6chstens in den fortschrittlichen Gemeinden in Kalifornien. Schade…<\/li>\n
- Generell kann man sagen, dass mit Energie nach wie vor nicht haush\u00e4lterisch umgegangen wird. Obwohl man erste Bem\u00fchungen wahrnehmen kann. Werbungen in Zeitungen und Fernsehen die auf sorgsamen Umgang mit den Ressourcen und Umwelt hinweisen sind nun doch h\u00e4ufiger anzutreffen. Sparlampen waren in fast jedem Hotelzimmer installiert gewesen. Die Benzinpreise sind fast dreimal so hoch wie noch vor 10 Jahren. Die Autos verbrauchen durchschnittlich viel weniger Sprit als noch vor einem Jahrzehnt, wie uns ein versierter GM-Automobilverk\u00e4ufer klarmachen wollte…<\/li>\n
- Man (Frau) immer mit „Hallo Leute“ angequatscht\u00a0 und als Anschlussfrage<\/strong> gefragt wird, von wo man komme und sei dies an der Kasse \ud83d\ude42<\/li>\n
- Tja, und zu guter Letzt: Die allg. Bildung l\u00e4sst zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Ist aber egal und macht auch nichts, denn meistens kommen die Amis sehr sehr sympathisch und freundlich r\u00fcber wenn auch teilweise etwas oberfl\u00e4chlich, ein Verhalten schlussendlich aber, dass wir sehr zu sch\u00e4tzen wissen und wir ehrlich gesagt hier in Europa eher vermissen!<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
By Christian Hintermeister | Juli 30, 2011 Tja, alles hat ein Ende, zuerst die Vorfreude bei der Planung der Reise, dann die Reise selbst und nachher das abfassen eines Fazites: Wie schnell die Zeit doch vergeht… Die Fahrt durch den … Weiterlesen →<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-633","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-reisen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hintermeister.li\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/633","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hintermeister.li\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hintermeister.li\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hintermeister.li\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hintermeister.li\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=633"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/hintermeister.li\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/633\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":797,"href":"https:\/\/hintermeister.li\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/633\/revisions\/797"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hintermeister.li\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=633"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hintermeister.li\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=633"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hintermeister.li\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=633"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}