Heute ging die Fahrt von Denver zu den grossen Sandhäufen südlich von Colorado Springs dann über Alamosa zum Tagesziel in Salida. Gestern noch hatten wir Temperaturen von ca. 38 Celsius in Denver. Wir hatten das Gefühl dass wir die 40 Grad erreichen werden, wenn wir bei den Sanddünen ankommen würden. Zum Glück gab es ein grosses Gewitter und eine entsprechende Abkühlung.
Die Great Sand Dunes ist ein ausgewiesenes Schutzgebiet im südlichen Teil des US-Bundesstaates Colorado. Rund 230 km südlich von Denver liegen die Großen Sanddünen im nordöstlichen Teil des San Luis Valley, einem etwa bis zu 60 Kilometer breiten Becken zwischen der Sangre de Cristo Range und dem San-Juan-Gebirge. Sie bedecken eine Fläche von rund 80 km² und sind mit einer Höhe von etwa 230 Metern die höchsten Dünen Nordamerikas.
Die Sanddünen sind rund 12.000 Jahre alt und entstanden durch Sandablagerungen des Rio Grande und seinen Nebenflüssen. Über Jahrtausende haben westliche Winde die Sandkörner von den Flussufern durch das Tal geweht und auf deren Ostseite, am Fuß der Sangre de Cristo Range abgelagert. Durch die Berge wird die Windgeschwindigkeit langsamer und der Sand sowie kleine Steine wurden zu Dünen aufgehäuft. Dieser Vorgang dauert an und ändert täglich die Form der Dünen.