Wieder verfahren! Dabei ist ja das Strassennetz sowas von einfach zu verstehen. Tja, bin losgefahren und hatte ein falschen Ort im Navi angegeben. Zum Glück merkten wir dies aber bald 😉 — Jetzt weiss ich von wo die zusätzlichen 500 Km. herkommen…
Also es ging wieder früh los. Erstes Etappenziel war das Montezuma Castle.
Montezuma Castle ist eines der besterhaltenen historischen Gebäude Nordamerikas. Es handelt sich um eine Felsenbehausung (Cliff Dwelling), die von den Sinagua-Indianern im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Sie liegt im US-Bundesstaat Arizona zwischen Phoenix und Flagstaff. Der Gebäudekomplex besteht aus 20 Räumen, die sich über fünf Etagen in eine Felsnische einpassen. Die Ruinen liegen an den Hängen des Beaver Creek und sind nur über Leitern zu erreichen. Als erste Europäer wurden die Spanier auf die Behausungen aufmerksam. Sie hielten sie irrtümlich für ein Aztekenschloss.
Weiter ging es über Sedona nach Flagstaff zum Endziel „Williams“
In Sedona haben wir uns abgekühlt. Ein schöner Ort ist die Red Rock Crossing Anlage.
Von ca. 4000 v. Chr. bis etwa 1350 siedelten die Sinagua-Indianer in ihren Pueblos im Verde Valley. Ab 1400 folgten die Yavapai und Apachen. Die ersten Europäer in diesem Gebiet waren die spanischen Goldsucher Antonio de Espejo (1583) und Marcos Farfan de los Godas (1598). Sie fanden jedoch kein Gold sondern Kupfer.
Bis 1821 gehörte das Land zu Spanien und ging dann in den Besitz von Mexiko über. 1848 fiel es nach dem Vertrag von Guadalupe Hidalgo, der dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg folgte, an die USA und gehörte nunmehr zum Bundesstaat Arizona.
1876 traf mit John James Thomson der erste Siedler in der Gegend ein.
Sedona wurde am 26. Juni 1902 als Farmerdorf gegründet und bekam im Januar 1988 die Stadtrechte. Der Name der Stadt stammt von der Gattin von T.C. Schnebly, der um 1899 im Ort eine Poststation eröffnet hatte. Die Poststation hieß am Anfang Oak Creek Crossing and Schnebly Station. Da der Postverwaltung der Name zu lang war, gab Schnebly den Namen seiner Frau Sedona an.
In Williams angekommen, kam ein Hauch von „Route 66“ Feeling auf. Alles ist noch so, wie es vor einigen 30 oder 40 Jahren war. Das sieht man ganz einfach an der Infrastruktur und den verschiedenen Hotels/Motels sowie den zahlrichen Souvenir-Shops.






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